MAWI ON TOUR – Manuela unterwegs in Vietnam

08.05.2024

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18.05.2024

08.05.2024

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18.05.2024

Im Mai 2024 war Manuela mit einer Reisegruppe in Vietnam unterwegs und entdeckte die Vielfalt dieses beeindruckenden Landes. Von der lebhaften Hauptstadt Hanoi bis zu den mystischen Tempelanlagen von My Son. Zwischen kulturellen Höhepunkten, kulinarischen Entdeckungen und unvergesslichen Naturerlebnissen sammelte sie Eindrücke, die noch lange nachwirken.

Hanoi – erste Eindrücke

Im Mai durfte ich mit einer Gruppe an einer abwechslungsreichen Studienreise durch Nord- und Zentralvietnam teilnehmen.

Neben einer unvergesslichen Übernachtung auf einem Schiff in der Halong-Bucht und einer abenteuerlichen Nachtzugfahrt sammelten wir zahlreiche Inspirationen für spannende Aktivitäten. Schon die Ankunft in Hanoi nach fast 18 Stunden Flug war ein Erlebnis für sich. Die Hauptstadt Vietnams empfing uns mit tropischer Wärme, quirligem Verkehr und einem
besonderen Charme, geprägt von Altstadtgassen, französischer Kolonialarchitektur und pulsierendem Strassenleben. Am Nachmittag besichtigten wir den Literaturtempel, der eindrücklich die Einflüsse der chinesischen Geschichte zeigte. Danach standen das Ho Chi Minh Mausoleum sowie die filigrane Einsäulenpagode auf dem Programm. Den Abend liessen wir mit einem Spaziergang am Westlake ausklingen, bevor wir ein erstes traditionelles vietnamesisches Abendessen genossen.

Zauber der Halong-Bucht

Am zweiten Tag erlebten wir ein besonderes Highlight: die Halong-Bucht. Zwei Tage lang fuhren wir durch die smaragdgrüne Lan-Ha-Bucht, vorbei an bizarren Kalksteinfelsen. Auf der Insel Cat Ba besuchten wir die Trung-Trang-Höhlen und unternahmen eine Sampan-Bootsfahrt in kleinen Gruppen. Auf dem Rückweg nach Hanoi machten wir Halt im Dorf Yen Duc, wo wir eine traditionelle Wasserpuppenshow besuchten, ein faszinierendes Kulturerbe aus dem 15. Jahrhundert.

Am Abend spazierten wir zum Hoan Kiem See, der von Freitagabend bis Sonntag autofrei bleibt und mitten im Trubel eine friedliche Oase bildet.

Von Hanoi nach Hue

Der nächste Tag begann mit einer abenteuerlichen Rikscha-Fahrt durch das Verkehrschaos Hanois. Danach reisten wir in die Provinz Ninh Binh, auch als trockene Halong-Bucht bekannt. Mit dem Fahrrad erkundeten wir die eindrucksvolle Landschaft aus Reisfeldern und steilen Karstfelsen. Wir durften beim traditionellen Fischfang mithelfen und genossen anschliessend ein selbst zubereitetes Mittagessen. Am Abend stiegen wir in den Nachtzug nach Hue und waren positiv überrascht von der modernen Ausstattung der Viererkabinen, auch wenn die Nachtruhe kurz ausfiel. In Hue besuchten wir das Grabmal von Tu Duc, die imposante Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, die Thien-Mu-Pagode und unternahmen eine Bootsfahrt auf dem Parfümfluss.

Hoi An und My Son

Schon am nächsten Tag führte unsere Reise über den malerischen Wolkenpass nach Hoi An. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die lokale Fischerei, die hier ganz anders funktioniert als im Norden. Am darauffolgenden Tag besichtigten wir das antike Tempelareal von My Son, einst spirituelles Zentrum des Cham-Königreichs. Umgeben vom dichten Dschungel strahlte die Anlage eine beinahe mystische Atmosphäre aus. Zurück in Hoi An gönnten wir uns eine kurze Auszeit am Meer, bevor wir beim Laternenbasteln und Stadtrundgang ins Schwitzen kamen. Die historische Altstadt verzauberte uns mit ihren Holzhäusern, engen Gassen, bunten Laternen und der Mischung vietnamesischer, chinesischer und japanischer Einflüsse.

Abschied von Vietnam

Am letzten Tag besuchten wir ein Kräuterdorf, wo wir uns als Gärtnerinnen und Gärtner versuchten und anschliessend mit einer wohltuenden Massage belohnt wurden. Mit dieser letzten Portion Entspannung traten wir die lange Heimreise via Singapur an. Im Gepäck trugen wir unzählige Erinnerungen an ein Land voller Gegensätze, Herzlichkeit und Schönheit.

Fazit

Die Reise durch Nord- und Zentralvietnam war ein Erlebnis voller Kontraste, laut und still, geschäftig und gelassen, vertraut und doch ganz anders. Besonders die Begegnungen mit den Menschen, das köstliche Essen und die einzigartige Landschaft haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vietnam hat mich nicht nur begeistert, sondern auch berührt und die Sehnsucht geweckt, eines Tages zurückzukehren.

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